PRZED ZJEDNOCZENIEM. STOSUNKI PRL/RP–NRD W ŚWIETLE „GAZETY ROBOTNICZEJ” W LATACH 1989–1990

  1. Artur Kamiński

Abstract

VOR DER VEREINIGUNG. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DER VOLKSREPUBLIK POLEN/REPUBLIK POLEN UND DER DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK IM LICHTE VON „GAZETA ROBOTNICZA“ IN DEN JAHREN 1989–1990

Der Artikel stellt die polnisch-ostdeutschen Beziehungen sowie die gegenseitigen gesellschaftlichen Beziehungen im letzten Jahr des Bestehens der Deutschen Demokratischen Republik dar, gesehen und kommentiert von „Gazeta Robotnicza“, die bis Ende Januar 1990 das Presseorgan des Wojewodschaftskomitees der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei in Wrocław war. Aufgrund der Publikationen wurde ihre Entwicklung von der anscheinend erzwungenen Freundschaft noch im Sommer 1989 über die wesentliche Abkühlung im Herbst und ihre Beendigung zum Zeitpunkt der Vereinigung Deutschlands durchforscht. Die Beschreibung beginnt mit den Beziehungen betreffend den Jugendaustausch, die Wirtschafts-, Handels- sowie politischen Kontakte, die von Freundschaft zeugen.
Danach wurden die dramatischen Ereignisse dargestellt, die mit der Flucht der DDR-Bürger in die BRD über die Botschaften in Ungarn, in der Tschechoslowakei und in Polen verbunden waren.
Wie es sich erwies, hatte der Abriss der Berliner Mauer, anstatt die Beziehungen zu verbessern, allgemein eine gegensätzliche Wirkung hervorgerufen. Unter den Kommentaren zählen zu den wichtigsten diejenigen, die mit der erwarteten Vereinigung Deutschlands und ihrer Folgen für Polen verbunden sind. Sie waren voller Sorgen um den Status der deutsch-polnischen Grenze und die Sache der Vereinigung. In Zusammenhang damit wurden viele Informationen über die Städte Zgorzelec–Görlitz angegeben u.a. gab es Pläne aus diesen zwei Städten eine gemeinsame Stadt zu machen. Viel Aufmerksamkeit wurde dem interessantesten Problem der Einführung der Währungsunion und der Ersetzung der ostdeutschen Mark durch die Währung der BRD gewidmet. Dieses Problem erzeugte viele Emotionen, denn es betraf nicht nur Deutsche, sondern auch Polen, die ihre Bankkonten ebenfalls in der Währung der DDR besaßen. Ein besonderes und interessantes Problem, das in den Spalten von „Gazeta Robotnicza“ erörtert wurde, bildete das Thema über die Möglichkeit der Ansiedlung in der DDR, an Stelle derjenigen Staatsangehörigen, die ihr Land verließen und in die BRD auswanderten. Ein noch anderes Problem betraf die Spekulation zum Thema der Tätigkeit der „Stasi“ in Wrocław.

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Niemcoznawstwo

18, 2010

Strony od 209 do 230

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